Das Modell der systemischen Therapie
mit der Inneren Familie – IFS

„Zwei Seelen wohnen – ach! – in meiner Brust.
Die eine will sich von der anderen trennen.“ (Goethe, Faust I)

„Faust beklagte, dass er zwei Seelen in seiner Brust habe.
Ich habe eine ganze sich zankende Menge.
Da geht es zu wie in einer Republik.“ (Bismarck)

Was Goethes Faust und Bismarck beklagen, hat Dr. Richard C. Schwartz Anfang der 80er Jahre als Chance für persönliche Entwicklung und Heilung erkannt. Er ist einer der bekanntesten Familientherapeuten der USA. Indem er die systemische Sichtweise aus der Familientherapie auf die Innenwelt übertrug und die Multiplizität unserer inneren Anteile als etwas Naturgegebenes respektierte, statt sie als Störung zu sehen, entwickelte er eine neue Methode. Die Substance Abuse and Mental Health Services Administration im U.S. Department of Health and  Human Services hat IFS 2015 als evidenz-basiertes Verfahren anerkannt und seine Wirksamkeit in 5 Bereichen festgestellt: Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens, von Angst, Depression, körperlicher Gesundheit und persönlicher Resilienz.

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Von dort aus können sie ihre Teile, die einst in extreme Rollen hineingezwungen wurden, neu organisieren. Die achtsame, präzise und wertschätzende Vorgehensweise von IFS ist ebenso strukturiert wie flexibel und geht voller Respekt für das Tempo und die Ressourcen der Klienten vor.

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Menschen aller Altersstufen und mit unterschiedlichem Bildungshintergrund finden leicht Zugang zu diesem einfachen, schlüssigen Modell.

Hier finden Sie einen Text von Dr. Schwartz, in dem er seinen Weg der Konzeptentwicklung und das Modell anschaulich beschreibt. (english version)

12 Gründe, ifs zu lieben…

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